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Endspurt auf den Projektflächen in Schleswig-Holstein

Mit dem Fortschreiten des Sommers rückt auch die Getreideernte näher und damit beginnt die entscheidende Phase der Säure+-Demonstrationsanlagen im Getreide. Die Winterweizenbestände befinden sich aktuell in der abschließenden Reifephase, sodass die Erfassung der Ertrags- und Qualitätsparameter nicht mehr lange auf sich warten lässt.
Eine Demonstrationsfläche mit Wintergerste wurde bereits beerntet, die Proben befinden sich derzeit im Labor zur weiteren Qualitätsanalyse.

In den vergangenen Monaten wurden die Projektstandorte regelmäßig kontrolliert und bonitiert. So wurden beispielsweise Messungen des Nitratgehaltes im Pflanzensaft mit Hilfe eines Nitracheck-Gerätes durchgeführt. Neben der Bestandesentwicklung spielte auch in dieser Vegetationsperiode die Witterung eine entscheidende Rolle, die Auswirkungen auf das Pflanzenwachstum sowie die Nährstoffaufnahme bleiben allerdings noch abzuwarten.

Auch auf den Grünlandstandorten wurden bereits Demonstrationsanlagen beerntet und die Proben analysiert. Die Beerntung eines weiteren Schnittes steht in den nächsten Wochen an.

Gemeinsam mit der Gewässerschutzberatung fand Ende Juni in Munkbrarup ein Feldtag statt, an dem das Projekt und erste Erkenntnisse Interessierten vorgestellt werden konnten.

Nach Abschluss der Ernte ist es allerdings noch nicht vorbei, denn die Arbeit der Ergebnisauswertung beginnt. Die Ertrags- und Qualitätsdaten aus vier Projektjahren können dann betrachtet und ausgewertet werden und bilden die Grundlage für eine abschließende Gesamtbewertung des Projektes bzw. der Ansäuerungstechnik.

Bis zur Ernte bleibt aber die Spannung noch etwas bestehen, denn erst mit den abschließenden Werten lässt sich das Gesamtbild der mehrjährigen Demonstrationsanlagen vervollständigen, sodass Handlungsempfehlungen erarbeitet werden können.

Die Winterweizenbestände befinden sich aktuell in der letzten Reifephase.
Eine Demonstrationsanlage in der Wintergerste konnte bereits beerntet werden.

Autorin: Lea Steffensen, LWK Schleswig-Holstein

Bilder: Lea Steffensen, LWK Schleswig-Holstein